Gießen räumt auf: Neue Aktion gegen herrenlose und kaputte Fahrräder gestartet
Gustav JacobGießen räumt auf: Neue Aktion gegen herrenlose und kaputte Fahrräder gestartet
Gießen startet neue Aktion gegen herrenlose und verkehrsuntaugliche Fahrräder
Die Stadt Gießen hat ein neues Programm gestartet, um verlorene oder nicht mehr verkehrssichere Fahrräder zu beseitigen. Ab sofort werden kommunale Ordnungsbeamte Räder kennzeichnen, die vernachlässigt oder in schlechtem Zustand wirken. Besitzer haben ab der Markierung drei Wochen Zeit, um zu reagieren – ab Mitte April beginnen dann die Abholungen.
Im Fokus stehen vor allem Bereiche rund um den Bahnhofsvorplatz, den Alter Wetzlarer Weg sowie die Tiefgarage an der Lahnstraße. Weitere Schwerpunkte sind Neustädter Tor, Berliner Platz und die Fußgängerzone. Die Polizei wird auffällige Fahrräder mit einem grellen Band markieren, wenn sie als verlassen oder defekt eingestuft werden.
Besitzer können ihr Eigentum durch ein Foto, einen Fahrradpass, einen Kaufbeleg oder die Rahmennummer nachweisen. Nach der Kennzeichnung bleibt ihnen bis zur 17. Kalenderwoche Zeit, ihr Rad zu überprüfen, zu reparieren oder zu entfernen. Danach werden die Fahrräder von der Stadt eingesammelt und für zwei Monate eingelagert.
Während dieser Frist können Besitzer ihr Rad noch zurückholen, indem sie einen Termin mit der Ordnungsbehörde vereinbaren. Ein Eigentumsnachweis bleibt dabei zwingend erforderlich.
Die Stadt erinnert zudem daran, dass Fahrräder nur in ausgewiesenen Abstellflächen abgestellt werden dürfen. Regelmäßige Kontrollen der Verkehrssicherheit werden empfohlen, um künftige Markierungen zu vermeiden.
Ziel der Maßnahme ist es, das Stadtbild aufzuräumen und die Sicherheit im öffentlichen Raum zu erhöhen. Nicht abgeholte Räder verfallen nach zwei Monaten an die Stadt. Wie viele Fahrräder von der Aktion betroffen sein könnten, teilten die Behörden nicht mit.






