Haushaltsentwurf 2025: Burghardt setzt auf Realismus und neue Steuern für stabile Finanzen
Carolina SchleichHaushaltsentwurf 2025: Burghardt setzt auf Realismus und neue Steuern für stabile Finanzen
Haushaltsentwurf 2025 eingereicht: Oberbürgermeister Burghardt betont Realismus und Transparenz
Der Haushaltsentwurf der Stadt für das Jahr 2025 ist von Oberbürgermeister Patrick Burghardt vorgelegt worden, der bestätigte, dass er die Genehmigungskriterien erfüllt. Die zuständigen Landesbehörden signalisierten, der Etat könne in der eingereichten Form verabschiedet werden. Bei der Vorstellung des Entwurfs unterstrich Burghardt die Bedeutung einer klaren Kommunikation über die finanzielle Lage der Stadt.
Am 25. Juni 2025 präsentierte Burghardt den Haushaltsplan offiziell, der mehrere neue finanzpolitische Maßnahmen vorsieht. So sollen eine Tourismusabgabe sowie eine Zweitwohnungssteuer eingeführt werden, um die Einnahmen zu stärken. Zudem steigen die Straßenreinigungsgebühren, um die vollen Kosten zu decken, während die Friedhofsgebühren eine Kostendeckung von 80 Prozent erreichen sollen.
Der Entwurf spiegelt auch eine realistische Überprüfung der Investitionspläne wider: Nur Projekte, die in den nächsten drei Jahren umsetzbar sind, werden vorangetrieben – angesichts begrenzter Finanzmittel und eines Fachkräftemangels. Burghardt räumte ein, dass nicht alle Wünsche des Stadtrats unter den aktuellen Bedingungen finanzierbar seien.
Separat wurde eine Anpassung der Grundsteuer beschlossen, wie eine Pressemitteilung vom 1. Juli 2025 bestätigt. Die Stadt strebt an, den Haushalt rechtzeitig vor Beginn des Haushaltsjahres final zu verabschieden, um eine reibungslosere Finanzplanung zu ermöglichen.
Der Haushalt 2025 setzt auf machbare Vorhaben und ausgewogene Einnahmequellen. Mit Tourismusabgabe, Zweitwohnungssteuer und angepassten Gebühren will die Stadt ihre Finanzen stabilisieren. Eine Zustimmung der Landesbehörden wäre ein Schritt hin zu einer vorhersehbareren Haushaltsführung.






