Hessen startet Milliarden-Industriepaket für mehr Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze
Malte KrauseHessen startet Milliarden-Industriepaket für mehr Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze
Hessen stellt neues Industriepaket vor, um seine Position als wichtiger Wirtschaftsstandort zu stärken
Die Initiative kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Region vor großen Transformationsherausforderungen steht. Behörden und Wirtschaftsführer begrüßen die Maßnahmen und bezeichnen sie als deutlichen Schritt nach vorn.
Das Paket umfasst fünf zentrale Handlungsfelder: Förderung von Innovation, beschleunigte Betriebsansiedlungen, Stärkung der industriellen Resilienz, Ausbau kritischer Infrastruktur sowie erleichterten Zugang zu Fördermitteln. Damit sollen Investitionen angelockt und qualifizierte Arbeitsplätze in der Region gesichert werden.
Der Industrielle Tripartite Dialog, an dem Regierung, Gewerkschaften und Arbeitgeber beteiligt sind, ist nun in eine neue Phase eingetreten. Ein gemeinsamer Dreijahresplan konzentriert sich auf konkrete Maßnahmen in Hessen – über frühere Diskussionen zu Fachkräftesicherung, Flächenmanagement, Energieversorgung und Bürokratieabbau hinaus.
Kaweh Mansoori, Hessens Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident, betonte die Bedeutung des Pakets für die Bewältigung der Transformationsaufgaben. Er unterstrich, dass die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten dies erst möglich gemacht habe. Dirk Pollert, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Hessischen Unternehmer (VhU) und von HESSENMETALL, ergänzte, die Maßnahmen würden Hessens Wettbewerbsfähigkeit als Wirtschaftsstandort weiter schärfen.
Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen, hob hervor, dass der Plan wirtschaftliches Wachstum mit fairen Arbeitsbedingungen verbinde. Arbeitnehmerbeteiligung und Jobgarantien, so Rudolph, blieben zentrale Elemente der Vereinbarung.
Das Industriepaket legt konkrete Schritte zur Modernisierung der hessischen Wirtschaft fest. Durch die Kombination von Investitionsanreizen, Infrastrukturausbau und sozialpartnerschaftlicher Arbeitsmarktpolitik soll die industrielle Stärke der Region erhalten bleiben. Die Umsetzung folgt nun dem von allen Partnern beschlossenen Dreijahresfahrplan.






