Hessische Kommunen bündeln Kräfte für mehr Cybersicherheit im Kreis Groß-Gerau
Carolina SchleichHessische Kommunen bündeln Kräfte für mehr Cybersicherheit im Kreis Groß-Gerau
Zwölf Kommunen in Hessen haben sich mit dem Kreis Groß-Gerau zusammengeschlossen, um durch ein neues Bündnis die Cybersicherheit zu stärken. Das vom Landesregierung unterstützte Projekt zielt darauf ab, die digitalen Abwehrkräfte durch den Austausch von Fachwissen und Ressourcen zu verbessern. Die Organisatoren betonen, dass die Zusammenarbeit den lokalen Behörden helfen werde, wachsende Cyberbedrohungen effektiver zu bekämpfen.
Die Initiative wurde von Marion Götz ins Leben gerufen, der Leiterin der Steuerungsgruppe für Cybersicherheit. Sie hob die Vorteile der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen den Kommunen hervor. Dem Bündnis gehören Biebesheim am Rhein, Bischofsheim, Büttelborn, Gernsheim, Ginsheim-Gustavsburg, Groß-Gerau, Mörfelden-Walldorf, Nauheim, Raunheim, Riedstadt, Rüsselsheim und Stockstadt am Rhein an.
Unterstützung erhalten die Teilnehmer vom Municipal Cybersecurity Service Center der ekom21, das fachkundige Beratung anbietet. Die Gruppe hat bereits eine Kommunale Cybersicherheitsstrategie erarbeitet, ergänzt durch Schulungen zur Sensibilisierung und Notfallpläne. Auch Kampagnen zur Mitarbeiteraufklärung sind Teil der Maßnahmen, um Risiken zu minimieren.
Noch in diesem Herbst wird im Verwaltungsgebäude des Kreises Groß-Gerau eine gemeinsame Cybersicherheitsstelle eingerichtet. Der Betrieb soll bis Jahresende aufgenommen werden. Aktuelle Entwicklungen und Ressourcen des Bündnisses sind auf der Website ikz.imkreisgg.de abrufbar.
Die neue Stelle wird Sicherheitsprozesse zentralisieren – von der Risikoanalyse bis zum Vorfallmanagement. Durch die Bündelung von Wissen und Werkzeugen wollen die Kommunen ihre Abwehr gegen Cyberangriffe stärken. Das Land Hessen fördert weiterhin ähnliche Partnerschaften, um die digitale Resilienz in der gesamten Region zu erhöhen.






