Langen testet Pfandringe für besseres Recycling und mehr Sicherheit
Liesbeth KuhlLangen testet Pfandringe für besseres Recycling und mehr Sicherheit
Langen testet neue Pfandringe zur Verbesserung des Recyclings
Die Stadt Langen hat ein Pilotprojekt gestartet, um das Recycling mit zwölf neuen Pfandringen zu optimieren. Die speziell angefertigten Abgabestellen sollen leere Dosen und Flaschen aus öffentlichen Mülleimern fernhalten. Hintergrund ist die Sorge über gefährlichen Abfall wie Glasscherben oder Spritzen, der häufig unsachgemäß mit recycelbaren Materialien entsorgt wird.
In Deutschland müssen Pfandflaschen und -dosen zwar gesetzlich zurückgegeben werden, doch landen viele trotzdem im Hausmüll – mit potenziellen Sicherheitsrisiken. Um dem entgegenzuwirken, hat der Langener Stadtrat den Testlauf für die neuen Pfandkörbe beschlossen.
Die Ringe wurden von der Pittler ProRegion Berufsausbildung gefertigt und von den Kommunalen Betrieben Langen (KBL) installiert, die auch die Kosten übernahmen. Für das Pilotprojekt wurden sechs Standorte ausgewählt: der Dr.-Walter-Lübcke-Platz, der Europaplatz, die Romorantin-Anlage, der Long-Eaton-Park, der Stadtgarten sowie der Skatepark in der Zimmerstraße.
In den kommenden Monaten wird die Stadtverwaltung beobachten, wie häufig die Pfandringe genutzt werden und ob die Bürger sie als praktische Lösung annehmen. Je nach Erfolg des Tests könnte das Modell dauerhaft ausgeweitet werden.
Die neuen Abgabestellen bieten eine saubere Alternative, um Pfandflaschen und -dosen gezielt zu entsorgen, ohne sie mit Restmüll zu vermischen. Nach Auswertung der Resonanz und Nutzung wird die Stadt über eine flächendeckende Einführung entscheiden. Die Ergebnisse könnten auch für andere Kommunen richtungsweisend sein, wie sie künftig mit Pfandabfällen umgehen.






