Liechtenstein und Hessen stärken Zusammenarbeit in Finanzmärkten und Sicherheit
Carolina SchleichLiechtenstein und Hessen stärken Zusammenarbeit in Finanzmärkten und Sicherheit
Liechtensteins Ministerpräsidentin Brigitte Haas traf sich diese Woche mit Hessens Ministerpräsident Boris Rhein in der Staatskanzlei in Wiesbaden. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Finanzmärkte, die Sicherheit sowie zukünftige Investitionsmöglichkeiten zwischen den beiden Regionen.
Während des Treffens betonte Haas die langjährige Verbindung zwischen Liechtenstein und Hessen. Sie unterstrich die Bedeutung der Beziehungen in wirtschaftlicher wie politischer Hinsicht. Rhein pflichtete ihr bei und bezeichnete Liechtenstein als einen verlässlichen Partner im europäischen Finanzgefüge.
Ein weiteres zentrales Thema war die Sicherheit, bei dem beide Seiten übereinstimmten, dass es sich um eine gemeinsame Verantwortung handle. Sie hoben die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit hervor, um die Herausforderungen in diesem Bereich zu bewältigen.
Hessen, bekannt als Wirtschaftsmotor, baut seine Partnerschaften kontinuierlich aus. Frankfurt spielt dabei eine Schlüsselrolle in der europäischen Finanzarchitektur – gemeinsam mit Liechtenstein. Trotz seiner geringen Größe übt das Fürstentum erheblichen Einfluss in finanziellen und politischen Kreisen aus.
Die Gespräche endeten mit dem Bekenntnis, die Zusammenarbeit zu vertiefen. Beide Seiten äußerten eine gemeinsame Vision, ihre Standorte zu stärken und Investitionen zu fördern.
In den letzten Jahren wurden keine konkreten gemeinsamen Projekte oder Abkommen zwischen Frankfurt und Liechtenstein dokumentiert. Dennoch festigte das jüngste Treffen das gegenseitige Vertrauen und die gemeinsame Ausrichtung. Künftige Kooperationen sollen auf dieser Basis aufbauen, um die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Beziehungen weiter auszubauen.






