16 March 2026, 14:12

"Main-Piraten" gewinnen überraschend die Ruderregatta gegen Krebs

Eine Gruppe von Menschen, die auf einem Gewässer umgeben von Bäumen und einem Hügel rudern, mit Kleiderständern am unteren Bildrand.

"Main-Piraten" gewinnen überraschend die Ruderregatta gegen Krebs

Ein Hobby-Ruderteam mit dem Namen "Main-Piraten" hat in diesem Jahr die Ruderregatta gegen Krebs für sich entschieden. Das in mehreren deutschen Städten ausgetragene Benefizrennen fand am 24. September in Offenbach mit rund 60 Mannschaften statt. Die Piraten setzten sich in der anspruchsvollen Master-Klasse durch – obwohl zwei kurzfristig eingespielte Teammitglieder zuvor noch nie in einem Ruderboot saßen.

Die Ruderregatta gegen Krebs wird seit 2005 von der Wiesbadener Stiftung "Leben mit Krebs" organisiert. Ziel der Veranstaltung ist es, Spenden für Sporttherapien zu sammeln und die Lebensqualität von Krebspatienten zu verbessern. Die Teams treten in verschiedenen Kategorien an, von Anfängern und reinen Frauenteams bis hin zu gemischten Vierer-Riemenbooten und Mannschaften mit betroffenen Patientinnen und Patienten.

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Die "Main-Piraten" – Stefan Stoll, Frank Weber, Jan Pippard und Florian Fritsch – nehmen seit den frühen Jahren der Regatta regelmäßig teil. Diesmal wagten sie sich in die anspruchsvolle Master-Klasse für fortgeschrittene Ruderer. Mit nur vier Trainingseinheiten im Rücken wurden sie von Tobias Grundler und Fabio Reipert verstärkt, die beide noch nie zuvor gerudert waren. Gegen alle Wahrscheinlichkeiten sicherten sie sich den ersten Platz in ihrer Kategorie.

Der Offenbacher Abschnitt der Regatta zog zahlreiche Zuschauer an, als die Teams auf dem Main gegeneinander antraten. Während einige Kategorien im Zeichen der Inklusion standen, verlangte die Master-Klasse vor allem Können und Ausdauer. Der Sieg der Piraten kam überraschend – angesichts ihrer knappen Vorbereitung und der fehlenden Erfahrung zweier Crewmitglieder.

Die "Main-Piraten" sind nun stolze Träger des Master-Klasse-Titels und beweisen, dass Entschlossenheit manchmal Erfahrung übertrumpft. Ihr Erfolg kommt der Arbeit der Stiftung "Leben mit Krebs" zugute, die medizinisch betreute Sportangebote für Krebspatienten finanziert. Die diesjährige Regatta unterstrich einmal mehr die besondere Mischung aus Wettkampf und karitativem Engagement, die das Event auszeichnet.

Quelle