Malerische Radtour durch das Schwalmtal: Kirchen, Türme und Natur pur
Liesbeth KuhlMalerische Radtour durch das Schwalmtal: Kirchen, Türme und Natur pur
Radroute des Monats Mai führt durch das malerische Schwalmtal in Nordrhein-Westfalen
Die Strecke startet am Knotenpunkt 38 in Schwalmtal-Amern und schlängelt sich vorbei an historischen Kirchen, geschützten Landschaften und markanten Sehenswürdigkeiten. Unterwegs können Radfahrer jahrhundertealte Sakralbauten und die natürliche Schönheit der Region erkunden.
Der Startpunkt liegt in der Nähe der katholischen Kirche St. Gertrudis, einer dreischiffigen Backsteinbasilika am Knotenpunkt 65 in Schwalmtal-Dilkrath. Von dort geht es weiter zur St.-Peter-Kirche in Born, die erstmals 1136 urkundlich erwähnt und im frühen 15. Jahrhundert erweitert wurde. Ein kleiner Abstecher führt zur Kapelle St. Maria an den Heiden, in der sich ein seltener flämischer Schnitzaltar aus Antwerpen befindet – ein Kunstwerk aus der Zeit um 1530–40.
Weiter auf der Route passieren Radfahrer den Mühlenturm, einen historischen Wehrturm aus dem frühen 19. Jahrhundert. Der Weg führt anschließend durch die Happelter Heide, ein geschütztes Landschaftsgebiet von natürlichem Charme. In der Nähe erhebt sich am Knotenpunkt 10 die St.-Martins-Kirche, ein einschiffiger Barockbau mit einem spätgotischen Chor aus dem 15. Jahrhundert.
In Brüggen laden das Kreuzherrenkloster und die zugehörige St.-Nikolaus-Kirche zu einem Einblick in die klösterliche Geschichte ein. Die Strecke passiert zudem die St.-Laurentius-Kirche in Niederkrüchten-Elmpt, ein Bauwerk aus dem 15. Jahrhundert, bevor sie die St.-Michaels-Kirche in Waldniel erreicht. Die 1880 erbaute Kirche, lokal auch „Schwalmtaler Dom“ genannt, bildet einen imposanten Abschluss.
Die Radroute verbindet kulturelles Erbe mit aktiver Freizeitgestaltung. Unterwegs begegnen den Radfahrern mittelalterliche Kirchen, historische Türme und geschützte Naturlandschaften. Die Tour vereint so architektonische Schätze mit der reizvollen Umgebung der Region.






