Neu-Isenburgs Kitas stehen vor tiefgreifenden Reformen unter Stefan Schmitt
Malte KrauseNeu-Isenburgs Kitas stehen vor tiefgreifenden Reformen unter Stefan Schmitt
Neu-Isenburgs Betreuungslandschaft durchläuft tiefgreifende Veränderungen unter der Führung von Stefan Schmitt. Seit er im April 2022 die Leitung des Amts für Kinder übernommen hat, analysiert er die bestehenden Einrichtungen und plant Anpassungen. Aktuelle Besuche in allen Kitas der Stadt haben dabei sowohl Stärken als auch Verbesserungspotenziale aufgezeigt.
Stefan Schmitt und Diana Flucke-Leber besichtigten persönlich jede Kindertageseinrichtung in Neu-Isenburg, um sich ein eigenes Bild zu verschaffen. Sie begutachteten Gebäude, Außenflächen und prüften die Abläufe in den Einrichtungen. Die Mitarbeiter:innen nutzten die Gelegenheit, um ihre Sorgen, Herausforderungen und Wünsche für die Zukunft zu äußern.
Während der Besuche ging Schmitt auch auf die Kinder zu – mit Seifenblasen und Straßenmalkreide im Gepäck. Seine Interaktionen spiegelten einen umfassenderen Ansatz wider, die Betreuungsangebote der Stadt zu bewerten, die er insgesamt als gut aufgestellt bezeichnete.
Konkrete Veränderungen sind nun eingeleitet: Die Leitung der Kita in der Gartenstraße wird öffentlich ausgeschrieben und an private Träger vergeben. Gleichzeitig wechselt die Trägerschaft des neuen Kindergartens im Stadtteil Süd. Zudem wird die Nachmittagsbetreuung an der Buchenbuschschule im Siedlerheim ausgebaut.
Ein zentraler Schritt ist die Auflösung der städtischen gemeinnützigen Niki gGmbH zum 1. Januar 2024. Damit verbunden ist eine Neuordnung der Betreuungsstrukturen in der gesamten Stadt.
Die Umstellungen werden das Betreuungsangebot in Neu-Isenburg neu prägen: Private Träger übernehmen künftig einzelne Einrichtungen, während der Ausbau der Nachmittagsbetreuung und Trägerschaftswechsel auf die wachsende Nachfrage reagieren sollen. Die Stadt setzt damit auf eine Kombination aus aktuellen Bedürfnissen und langfristiger Planung für ihre jüngsten Bürger:innen.






