Neues Modulgebäude der Astrid-Lindgren-Schule in Marburg eröffnet
Die Astrid-Lindgren-Schule in Marburg hat ihr neues Modulgebäude offiziell eröffnet
Das dreistöckige Gebäude, das für 10,5 Millionen Euro errichtet wurde, wurde den Schülerinnen und Schülern im Rahmen einer kürzlichen Feier übergeben. Konzipiert für Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit, ersetzt es ältere Einrichtungen durch moderne Lernräume.
Das neue Gebäude umfasst auf drei Etagen etwa 2.500 Quadratmeter. Im Inneren befinden sich acht Klassenzimmer, fünf Räume für Teamarbeit und differenziertes Lernen sowie zwei spezielle Bewegungsräume. Ein rollstuhlgerechter Eingang verbindet das Gebäude mit dem oberen Schulhof und gewährleistet so einen einfachen Zugang für alle.
Das in Hybridbauweise errichtete Gebäude kombiniert Stahlrahmen mit Holz und holzbasierten Füllmaterialien. Auf dem begrünten Dach sind Photovoltaik(PV)-Module installiert, die Strom für den Betrieb der Anlage liefern. Die Wärmeversorgung erfolgt über eine invertgeregelte Luft-Wasser-Wärmepumpe, die ebenfalls an das PV-System angebunden ist und so die Abhängigkeit von externen Energiequellen verringert.
Im Inneren entspricht das Gebäude barrierefreien Standards, darunter ein Aufzug und ein behindertengerechtes WC. Zwar stellt das Projekt eine bedeutende Aufwertung für die Schule dar, aktuelle Schülerzahlen und Entwicklungen der letzten fünf Jahre liegen jedoch nicht vor.
Mit der Fertigstellung des Gebäudes erhält der Campus der Astrid-Lindgren-Schule moderne, umweltfreundliche Einrichtungen. Das Design fördert sowohl Nachhaltigkeit als auch Inklusion – durch erneuerbare Energiesysteme und vollständige Barrierefreiheit. Die Investition von 10,5 Millionen Euro unterstreicht Marburgs Engagement für die Verbesserung der Bildungsinfrastruktur für kommende Generationen.






