Offenbach bleibt Hessens Gründungs-Hotspot trotz Bürokratie-Hürden
Carolina SchleichOffenbach bleibt Hessens Gründungs-Hotspot trotz Bürokratie-Hürden
Offenbach bleibt Hessens Spitzenreiter bei Unternehmensgründungen
Offenbach hat seine Position als führende Region Hessens für Neugründungen gehalten. 2023 wurden in der Stadt und dem umliegenden Kreis 5.882 Unternehmen gegründet – trotz anhaltender Herausforderungen. Die aktuellen Zahlen zeigen zudem einen Anstieg der Anmeldungen im gesamten Bundesland, nachdem die Zahlen 2022 rückläufig waren.
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main verzeichnete im vergangenen Jahr einen Zuwachs von 5,6 Prozent bei den Unternehmensregistrierungen. Dieses Wachstum folgt auf einen Rückgang 2022 und deutet auf ein erneutes Vertrauen in die Region hin. Gleichzeitig wurden jedoch auch 4.905 Unternehmen abgemeldet.
Besonders dynamisch zeigte sich der Dienstleistungssektor, in dem neue Firmen in den Bereichen Reinigung, Transport, Sicherheit, Werbung und Unternehmensberatung entstanden. Dennoch kämpfen Startups weiterhin mit Hürden, vor allem mit Bürokratie und der Schwierigkeit, Kunden zu gewinnen.
Holger Winkler, Leiter des Gründungs- und Förderteams der IHK, betonte die Bedeutung der regen Gründungstätigkeit in Offenbach. Die Unterstützung durch die IHK und andere lokale Einrichtungen bleibe entscheidend, um diesen Schwung aufrechtzuerhalten. Sowohl die Stadt als auch die gesamte Region Hessen ziehen weiterhin Unternehmer an und bieten Raum für wirtschaftliches Wachstum.
Die Startup-Szene in Offenbach bleibt die aktivste Hessens: Tausende neue Unternehmen wurden 2023 gegründet. Trotz anhaltender Herausforderungen bieten das Wachstumspotenzial der Region und die institutionelle Förderung eine solide Grundlage für die künftige wirtschaftliche Entwicklung. Die aktuellen Daten bestätigen Offenbachs Rolle als Innovations- und Gründungsstandort.






