03 April 2026, 14:13

Rüsselsheim erhält 235.400 Euro für soziale Gemeinschaftsprojekte bis 2026

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, das den Text 'Investieren in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal' zeigt.

Rüsselsheim erhält 235.400 Euro für soziale Gemeinschaftsprojekte bis 2026

Rüsselsheim am Main sichert weitere Fördergelder für kommunale Entwicklungsprojekte

Die Stadt Rüsselsheim am Main hat zusätzliche Mittel erhalten, um ihre Gemeinschaftsprojekte auszubauen. Vom hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales fließen 235.400 Euro, mit denen die Arbeit bis 2026 fortgeführt werden soll. Nach Angaben der Verantwortlichen zielen die Initiativen darauf ab, Chancengleichheit zu schaffen und den Bürgerinnen und Bürgern den Aufbau einer stabilen Zukunft zu ermöglichen.

Die neue Förderung knüpft an eine vorherige Investition von 588.500 Euro an, die zwischen 2020 und 2024 in Projekte wie das Nachbarschafts- und Familienzentrum floss. Bürgermeister Murat Karakaya begrüßte die zusätzlichen Mittel als "entscheidend für die laufenden Bemühungen, den Zusammenhalt in den Stadtteilen zu stärken".

Gemeinschaftsförderung seit 2020 Den Anfang machte ein 588.500-Euro-Zuschuss für den Zeitraum 2020 bis 2024, mit dem das Nachbarschafts- und Familienzentrum im Berliner Viertel eingerichtet wurde. Betrieben wird es in Kooperation mit der SPV Gemeindpsychiatrische Angebote gGmbH. Das Zentrum bietet maßgeschneiderte Unterstützung an – von Familienzusammenkünften bis hin zu offenen Beratungsangeboten für Anwohner.

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Im Herbst 2023 eröffnete Rüsselsheim zudem ein Jugend- und Gemeinschaftszentrum in der Innenstadt. Dort gibt es regelmäßige Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, darunter ein Lerncafé, offene Sprechstunden zu Themen des lokalen Zusammenlebens sowie eine internationale Frauengesprächsrunde. Die Dienstleistungen sollen den Übergang von Hilfsbedürftigkeit zu aktiver Mitgestaltung der Gemeinschaft erleichtern.

235.400 Euro für langfristige Integration Staatssekretärin Katrin Hechler bestätigte kürzlich die Bewilligung weiterer 235.400 Euro für Projekte bis 2026. Die Mittel ermöglichen Rüsselsheim, seine Programme auszuweiten – mit Fokus auf nachhaltige soziale Integration und die Schaffung von Perspektiven. Bürgermeister Karakaya betonte, dass die Förderung sicherstelle, "dass wir unsere bisherigen Erfolge weiter ausbauen können".

Ziel: Eine Stadt der Chancen Die neuen Gelder unterstützen Rüsselsheims Vision, eine Stadt der Möglichkeiten zu werden. Durch den Ausbau der Angebote im Nachbarschafts- und Familienzentrum sowie im Jugendzentrum erhalten die Bürgerinnen und Bürger besseren Zugang zu Bildung, Beratung und gemeinschaftlichen Aktivitäten. Die Projekte sind darauf ausgelegt, Eigenständigkeit und Teilhabe zu fördern – und so den Weg von der Unterstützung in die Selbstständigkeit zu ebnen.

Quelle