Rüsselsheim gedenkt Hiroshima und Nagasaki mit bewegender Plakatausstellung
Liesbeth KuhlRüsselsheim gedenkt Hiroshima und Nagasaki mit bewegender Plakatausstellung
Bewegende Plakatausstellung zu den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki ab 17. Juni im Rüsselsheimer Rathaus
Vom 17. Juni bis zum 10. Juli zeigt das Rathaus Rüsselsheim eine eindrucksvolle Ausstellung zu den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki. Die Schau thematisiert die verheerenden Folgen von Atomwaffen und wirbt für eine Welt ohne nukleare Bedrohung. Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Die Ausstellung ist Teil der weltweiten Kampagne von Mayors for Peace ("Bürgermeister für den Frieden"), einem Netzwerk von Stadtverantwortlichen, das sich für die Abschaffung von Atomwaffen einsetzt. Rüsselsheim am Main schloss sich dieser Initiative 2019 an und steht damit an der Seite von rund 8.500 weiteren Städten – viele davon in Japan und den USA.
Die offizielle Eröffnung findet am 17. Juni um 17:00 Uhr im Foyer des Rathauses statt. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Patrick Burghardt wird Roland Blach von der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) über aktuelle geopolitische Spannungen und die Dringlichkeit der Abrüstung sprechen.
Bis zum 10. Juli können Besucherinnen und Besucher die Ausstellung während der regulären Öffnungszeiten des Rathauses besichtigen. Historische Aufnahmen und Appelle für den Frieden veranschaulichen die anhaltende Gefahr durch Atomwaffen und rufen zum Umdenken auf.
Die Schau dient sowohl als Mahnmal für die Opfer der Vergangenheit als auch als Aufruf zum Handeln. Mit der Ausstellung unterstreicht Rüsselsheim sein Engagement für Mayors for Peace und das Ziel einer atomwaffenfreien Zukunft. Die Ausstellung bleibt bis zum 10. Juli für die Öffentlichkeit zugänglich.






