22 March 2026, 10:11

Rüsselsheims OB unterzeichnet Petition für weltweite nukleare Abrüstung

Plakat mit "Vereinte Nationen kämpfen für Freiheit" in weißer Schrift auf einem navyblauen Hintergrund, umgeben von Flaggen mit roten, weißen und blauen Streifen, die in einem Kreis angeordnet sind.

Rüsselsheims OB unterzeichnet Petition für weltweite nukleare Abrüstung

Rüsselsheims Oberbürgermeister Patrick Burghardt hat im Rahmen des Mayors for Peace Flag Day eine Petition für nukleare Abrüstung unterzeichnet. Die Kampagne fordert alle Staaten auf, dem Atomwaffenverbotsvertrag (TPNW) beizutreten. Angesichts von noch immer 12.121 vorhandenen Atomsprengköpfen macht die Initiative auf die anhaltende Bedrohung der globalen Sicherheit aufmerksam.

Mayors for Peace, 1982 gegründet, ist ein weltweites Netzwerk, das sich für nukleare Abrüstung und friedliches Zusammenleben einsetzt. Rüsselsheim am Main trat der Organisation 2019 bei und ist damit eine von über 8.390 Mitgliedstädten in 166 Ländern. Allein in Deutschland beteiligen sich 895 Kommunen an der Initiative.

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Die Petition liegt bis zum 19. Juli im Rüsselsheimer Rathaus aus und kann auch online oder per E-Mail unterzeichnet werden. Die Kampagne läuft bis zum 30. August 2024. Der Flag Day selbst erinnert an das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs von 1996, das den Einsatz – oder auch nur die Androhung – von Atomwaffen nach internationalem Recht für illegal erklärte.

Der TPNW wurde im Juli 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedet und trat im Januar 2021 offiziell in Kraft. Er bleibt ein zentrales Anliegen von Mayors for Peace, das sich weiterhin für eine weltweite Ratifizierung einsetzt.

Die Petition in Rüsselsheim ist Teil einer größeren Bewegung zur Beseitigung nuklearer Bedrohungen. Mit ihrer Unterschrift unterstützen Bürgerinnen, Bürger und Verantwortungsträger den globalen Aufruf zur Abrüstung. Das Ende der Kampagne am 30. August markiert einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einer Welt ohne Atomwaffen.

Quelle