Wiesbaden baut nachhaltiges Quartier auf altem US-Gelände
Wiesbaden verwandelt ehemaliges US-Militärgelände in ein nachhaltiges Stadtquartier
Das Kastel Housing Area, ein 20 Hektar großes Gelände, wird zu einem zukunftsweisenden Wohnviertel mit gefördertem Wohnraum, Grünflächen und Gemeinschaftseinrichtungen umgebaut. Stadtvertreter bezeichnen das Projekt als Modell für klimabewusstes und sozial inklusives Wohnen.
Das Vorhaben entsteht auf Basis eines neuen Bebauungsplans, der derzeit von Fachleuten und der Öffentlichkeit geprüft wird. Die endgültige Zustimmung des Stadtrats wird im Juli erwartet. Nach der Verabschiedung sollen rund 250 Wohnungen sowie Kitas, eine Schule und Gewerbeflächen entstehen.
Die GWW Wiesbadener Wohnbaugesellschaft treibt die Entwicklung voran und setzt auf vielfältige Wohnformen und sozialen Ausgleich. Das Konzept basiert auf fünf zentralen Nachhaltigkeitsprinzipien, darunter die Nutzung erneuerbarer Energien und klimafreundliche Grünflächen. Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende betonte das Ziel, hochwertige öffentliche Räume mit lebendigen Erdgeschossnutzungen zu schaffen.
Aus dem ehemaligen Militärstandort entsteht so ein vernetztes, ökologisches Quartier. Geplant sind Bildungs-, Kultur- und Begegnungsstätten, die bezahlbares Wohnen mit modernem, nachhaltigem Leben verbinden.
Das Kastel Housing Area setzt neue Maßstäbe für die Stadtentwicklung in Wiesbaden. Durch die Kombination von gefördertem Wohnraum, grüner Infrastruktur und Gemeinschaftsangeboten vereint das Projekt ökologische und soziale Anforderungen. Mit der finalen Genehmigung des Bebauungsplans in den kommenden Monaten sollen die Bauarbeiten beginnen.






