Hessen begrüßt automatisches Kindergeld ab 2027 als bürokratische Revolution
Malte KrauseHessen begrüßt automatisches Kindergeld ab 2027 als bürokratische Revolution
Die Landesregierung Hessens begrüßt die Pläne zur Einführung automatischer Kindergeldzahlungen ab 2027. Das neue System soll Bürokratie abbauen und Familien Zeit sparen. Sowohl Familienministerin Diana Stolz als auch der Minister für Bürokratieabbau, Manfred Pentz, lobten den Schritt als bedeutenden Fortschritt für Eltern in ganz Deutschland.
Der Beschluss des Bundeskabinetts sieht vor, dass die automatischen Kindergeldzahlungen am 1. Januar 2027 starten. Die Umsetzung erfolgt in zwei Phasen: Zunächst für weitere Kinder von Eltern, die bereits Leistungen beziehen, später dann für Erstgeborene. Familien können sich bereits jetzt über das ELSTER-Onlineportal mit ihren Bankdaten registrieren, um sich auf die Umstellung vorzubereiten.
Diana Stolz, hessische Ministerin für Familienangelegenheiten, bezeichnete die Reform als spürbare Entlastung, insbesondere rund um die Geburt eines Kindes. Sie betonte, dass die vorausschauende Unterstützung des Staates vielen Eltern die Last nehme. Manfred Pentz, Minister für Bürokratieabbau, pflichtete ihr bei und hob hervor, dass die neuen Regelungen überflüssigen Papierkram überflüssig machen würden.
Stolz wies zudem darauf hin, dass die praktische Umsetzung über den Erfolg des Systems entscheiden werde. Sie beschrieb den Schritt als Teil eines Wandels hin zu einem modernen, dienstleistungsorientierten Staat. Hessen habe zugesagt, den Prozess aktiv und konstruktiv zu begleiten.
Durch das automatische Zahlungssystem entfällt die Notwendigkeit wiederholter Anträge. Eltern erhalten das Kindergeld ohne zusätzliche Formulare, sobald ihre Bankverbindung hinterlegt ist. Die Neuerung soll die finanzielle Unterstützung für Familien bundesweit vereinfachen.






