18 March 2026, 18:11

Marburger Ombudsstelle löst Mietkonflikte kostenlos und ohne Gericht

Schwarze und weiße Linienzeichnung eines Hauses mit einem Familienbunker, der in dessen Entwurf integriert ist, begleitet von erklärendem Text.

Marburger Ombudsstelle löst Mietkonflikte kostenlos und ohne Gericht

Seit fast fünf Jahren bietet die Ombudsstelle Fair Wohnen in Marburg kostenlose Unterstützung für Mieter:innen und Vermieter:innen, die sich in Mietstreitigkeiten befinden. Der Service ermöglicht eine niedrigschwellige Konfliktlösung, bevor es zu gerichtlichen Auseinandersetzungen kommt. Seit der Gründung haben 215 Menschen die Stelle für Beratung und Mediation aufgesucht.

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Die Ombudsstelle arbeitet mit einem kleinen Team aus Ehrenamtlichen, darunter die langjährige Ombudsfrau Bettina Böttcher-Dutton. Im Januar stießen Aileen Hofmann und Leonie Seidler als neue Beraterinnen dazu und erweiterten damit die Kapazitäten des Angebots. Die Sprechstunden finden wöchentlich statt: mittwochs von 17:00 bis 19:00 Uhr im Beratungs- und Begegnungszentrum Richtsberg sowie donnerstags von 16:00 bis 17:00 Uhr in der Servicestelle für Soziales.

Alle Gespräche werden in einem respektvollen und vertraulichen Rahmen geführt, sodass Mieter:innen und Vermieter:innen gleichberechtigt behandelt werden. Das Team setzt auf frühzeitige Intervention, um teure Gerichtsverfahren zu vermeiden. Seit 2021 hat keine andere deutsche Stadt einen vergleichbaren kostenlosen, ehrenamtlich betriebenen Mediationsservice für Wohnkonflikte eingeführt.

Betroffene können die Ombudsstelle per E-Mail unter [email protected] oder telefonisch unter +49 157 83927153 erreichen. Weitere Informationen zu Öffnungszeiten und Standorten gibt es auf der Website der Stadt Marburg unter www.marburg.de/fair-wohnen.

Die Ombudsstelle Fair Wohnen bleibt eine einzigartige Anlaufstelle in Marburg und bietet neutrale Mediation ohne Gebühren. Mit bisher 215 bearbeiteten Fällen leistet der Service weiterhin eine Alternative zu Gerichtsverfahren bei Mietkonflikten. Unterstützung erhalten alle Hilfesuchenden – unabhängig davon, ob sie Mieter:in oder Vermieter:in sind.

Quelle