Wiesbaden plant riesigen BKA-Campus nördlich der A66 für 5.000 Mitarbeiter
Carolina SchleichWiesbaden plant riesigen BKA-Campus nördlich der A66 für 5.000 Mitarbeiter
Wiesbaden treibt Pläne für neuen BKA-Campus nördlich der A66 voran
In Wiesbaden nehmen die Vorbereitungen für einen neuen Standort des Bundeskriminalamts (BKA) nördlich der Autobahn A66 konkrete Formen an. Das Projekt soll mehr als 5.000 Mitarbeiter zusammenführen, die derzeit auf mehrere Standorte in der Stadt verteilt sind. Bei einer Informationsveranstaltung am 12. Mai erhalten Anwohner aktuelle Einblicke in den Stand der Planung.
Das BKA ist seit Langem ein zentraler Bestandteil Wiesbadens – der neue Campus soll die Behörde fest in der Stadt verankern. Geplant sind kürzere Arbeitswege, moderne Büroräume und eine bessere Zusammenarbeit der Teams. Derzeit läuft eine europaweite Ausschreibung, um den besten Masterplan für das Gelände zu finden.
An dem Vorhaben wirken mehrere Institutionen mit, darunter das Stadtplanungsamt, die SEG Wiesbaden, das BKA selbst, das Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) sowie die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Die gemeinsame Arbeit unterstreicht die Dimension und Bedeutung des Projekts.
Am 12. Mai stellen Architekten und Landschaftsplaner im Bürgerhaus Erbenheim die neuesten Entwicklungen vor. Themenschwerpunkt wird auch der Planungsstand des neuen Stadtteils "Ostfeld" sein, der Teil der übergeordneten Vision ist. Sowohl das Quartier als auch der BKA-Campus markieren einen wichtigen Schritt für die Zukunft Wiesbadens.
Der neue Standort bündelt die bisher über die Stadt verstreuten BKA-Einheiten. Interessierte Bürger können sich auf der anstehenden Informationsveranstaltung über den Fortschritt des Projekts informieren. Die Entwicklung wird das Gesicht des Gebiets prägen und Wiesbadens Rolle als zentraler Standort der bundesdeutschen Strafverfolgung weiter stärken.






