Handelsstreit zwischen EU und USA belastet europäische Märkte zu Wochenbeginn
Handelsstreit zwischen EU und USA belastet europäische Märkte zu Wochenbeginn
Europäische Märkte beginnen die Woche mit Unsicherheit – Handelsstreit zwischen EU und USA eskaliert
Die europäischen Märkte starteten wackelig in die neue Handelswoche, nachdem die Spannungen zwischen der EU und den USA erneut aufgeflammt waren. Am 23. Februar 2026 verschob die EU die Ratifizierung eines zentralen Handelsabkommens mit den USA und begründete dies mit Bedenken wegen neuer US-Zölle. Gleichzeitig kämpfte der deutsche DAX mit gemischten Unternehmenszahlen und einer insgesamt unsicheren Wirtschaftslage.
Der Beschluss der EU erfolgte, nachdem der ehemalige US-Präsident Trump einen globalen Zollsatz von 15 Prozent angekündigt hatte, der am 24. Februar in Kraft treten sollte. Brüssel forderte von Washington klare Garantien, dass das im August 2025 in einer gemeinsamen Erklärung vereinbarte Abkommen eingehalten werde. Die Europäische Kommission argumentierte, die aktuelle Situation ermögliche keinen "fairen, ausgewogenen und für beide Seiten vorteilhaften" Handel mehr. Bundeskanzler Merz kündigte daraufhin an, mit einer geschlossenen EU-Position in der Zollfrage nach Washington zu reisen.
An den Börsen eröffnete der DAX am Dienstag mit Verlusten und gab bis Mittag um 0,1 Prozent auf etwa 24.975 Punkte nach. Anleger reagierten sowohl auf die Handelsunsicherheiten als auch auf enttäuschende Quartalszahlen. Die Aktien von MTU Aero und Fresenius Medical Care fielen, nachdem beide Unternehmen ihre Jahresprognosen nach unten korrigiert hatten. MTU Aero verwies dabei auf steigende Kosten, die die Margen belasteten und den freien Cashflow verringerten.
Bis zum Mittag konnte der Index einen Teil der Verluste wieder ausgleichen und näherte sich dem Schlussstand des Vortags an. Trotz des allgemeinen Abschwungs hielten sich Versorger- und Automobilwerte stabil, während Rückversicherungsaktien weiterhin gefragt waren. Auch der Euro gab leicht nach und notierte am Dienstagnachmittag bei 1,1783 US-Dollar.
Neben den Handelskonflikten trugen anhaltende Spannungen im Nahen Osten sowie Herausforderungen in der Softwarebranche – insbesondere durch die Umwälzungen durch künstliche Intelligenz – zur nervösen Stimmung an den Märkten bei. Von den 40 DAX-Unternehmen notierten zur Wochenmitte nur noch 22 im Plus.
Der Handelsstreit zwischen der EU und den USA bleibt vorerst ungelöst, ein Verhandlungsfahrplan steht noch aus. Die Märkte reagieren weiterhin sensibel auf geopolitische Risiken und Unternehmensentwicklungen, was die Anleger verunsichert. Die partielle Erholung des DAX deutet zwar auf eine gewisse Widerstandsfähigkeit hin, doch die grundsätzliche Unsicherheit bleibt bestehen.
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