Grüne, CDU und SPD streiten über Social-Media-Verbote für Kinder – doch wer hat recht?
Hessische Grünen fordern ebenfalls Social-Media-Verbot für Kinder - Grüne, CDU und SPD streiten über Social-Media-Verbote für Kinder – doch wer hat recht?
In Deutschland diskutieren die politischen Parteien über strengere Regeln für junge Nutzer sozialer Medien. Bündnis 90/Die Grünen, CDU und SPD haben jeweils Altersgrenzen vorgeschlagen – ihre Ansätze unterscheiden sich jedoch deutlich. Andere Parteien lehnen Verbote ab und setzen stattdessen auf schärfere Plattformkontrollen.
Die Grünen präsentierten einen 13-Punkte-Plan, der sich gezielt an die Social-Media-Nutzung von Kindern richtet. Ihre Vorschläge umfassen ein vollständiges Verbot für unter 13-Jährige, die Notwendigkeit elterlicher Zustimmung für 13- bis 15-Jährige sowie Einschränkungen bei suchtfördernden Funktionen für unter 18-Jährige. Zudem fordern sie den Ausbau von Medienkompetenzprogrammen für Kinder, Eltern und Fachkräfte. Die Partei plädiert für "digitale Straßenarbeiter", mehr Offline-Angebote und eine stärkere Mitsprache junger Menschen bei der Gestaltung digitaler Regeln. Auch eine "authentische Polizeipräsenz" in Online-Räumen gehört zu ihrer Strategie.
Die CDU bezog im Februar 2026 klar Position und verabschiedete auf ihrem Bundesparteitag einen entsprechenden Antrag. Unterstützt von Generalsekretär Carsten Linnemann und Bundeskanzler Friedrich Merz forderte die Partei eine Altersgrenze von 14 Jahren für soziale Netzwerke. Unter-14-Jährige sollen demnach komplett ausgeschlossen werden, während 14- bis 16-Jährige die Plattformen nur in einem "Jugendmodus" mit zusätzlichen Schutzmechanismen nutzen dürfen.
Die SPD-Führung vertrat Anfang 2026 eine ähnliche Haltung. In ihrem Papier schlug sie vor, unter 14-Jährige von sozialen Medien auszuschließen, ab 14 Jahren Altersüberprüfungen durchzusetzen und stufenweise Regeln nach Altersgruppen einzuführen.
Nicht alle Parteien befürworten jedoch Altersbeschränkungen. Die CSU lehnte den Vorschlag als "völligen Unsinn" ab, angeführt von Markus Söder. Auch Die Linke sprach sich gegen Verbote aus und setzt stattdessen auf eine konsequentere Umsetzung des EU-Digital Services Act (DSA) sowie strengere Plattformregulierungen.
Während Grünen, CDU und SPD altersbasierte Einschränkungen für soziale Medien vorantreiben – wenn auch mit unterschiedlichen Schwellenwerten –, würde eine Umsetzung dieser Pläne den Zugang junger Menschen zu Plattformen wie TikTok oder Instagram grundlegend verändern. Die Debatte kreist nun um die Frage, ob Verbote oder eine verstärkte Aufsicht wirksamer sein werden.
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