Marburgs Winterhelden kämpften wochenlang gegen Rekordschnee an
Marburgs Winterhelden kämpften wochenlang gegen Rekordschnee an
Rekordschneefälle bringen Marburgs Winterdienste an ihre Grenzen
Die heftigen Schneefälle in diesem Winter haben die Räumteams in Marburg bis an ihre Belastungsgrenze gebracht. Mitarbeiter des Dienstleistungsbetriebs Marburg (DBM) arbeiteten im Schichtbetrieb rund um die Uhr – oft auch nachts –, um die wichtigsten Verkehrswege freizuhalten. Ihr Einsatz wurde von der Stadtverwaltung gelobt, denn mit solchen Bedingungen hatten die Teams seit 15 Jahren nicht mehr zu kämpfen.
Auf dem Höhepunkt der Schneestürme im Januar und Februar waren zeitweise bis zu 80 DBM-Kräfte gleichzeitig im Einsatz. Im Fokus standen Buslinien, Zufahrten zu Krankenhäusern und steile Steigungen – allesamt als Priorität-1-Strecken eingestuft. Diese kritischen Routen wurden während der stärksten Schneefälle immer wieder geräumt, um die Erreichbarkeit für Rettungsdienste und den öffentlichen Nahverkehr zu gewährleisten.
Ein besonders eindrucksvoller Moment ereignete sich, als der DBM-Mitarbeiter Yannik von Nieding einen Schneepflug steuerte, um für einen Krankenwagen eine Durchfahrt zu bahnen. Ein Arzt an Bord musste dringend das Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) erreichen. Die Aktion unterstrich, wie lebenswichtig die Arbeit der Winterdienste sein kann.
Doch der Einsatz war mit großen Herausforderungen verbunden: nächtliche Alarmierungen, stundenlange Arbeit auf vereisten Straßen in unhandlichen Fahrzeugen und die ständige Gefahr von Unfällen. Enge Straßen und falsch parkende Autos zwangen die Räumfahrzeuge immer wieder zum Bremsen oder sogar zum Stehenbleiben. Auf steilen Hängen mussten Fahrer teilweise rückwärts bergauf fahren, nur um die Streufahrzeuge korrekt zu positionieren.
Während des heftigsten Sturms arbeiteten die DBM-Teams über eine Woche lang durchgehend auch nachts. Ihr Ziel war klar: Bis 6 Uhr morgens sollten Busse und Straßenbahnen den vollen Betrieb wiederaufnehmen können. Die Belastung erinnerte an die extremen Wintereinsätze in Norddeutschland, wo auf rund 3.000 Kilometern Schienennetz Schnee per Hand, mit Schneefräsen und teilweise sogar mit Unterstützung des Militärs in hügeligen Regionen geräumt werden musste.
Mittlerweile haben Marburgs Winterdienste die letzten schweren Schneemassen dieser Saison beseitigt. Durch ihre Schichtarbeit rund um die Uhr blieben Krankenhäuser, der öffentliche Nahverkehr und steile Straßen passierbar. Zwar hat sich die Infrastruktur der Stadt nach den schlimmsten Stürmen wieder normalisiert – doch die extremen Anforderungen an die Straßenreinigung in diesem Jahr werden so schnell nicht in Vergessenheit geraten.
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