Dresdens Nerostraße wird zur grünen Oase – doch 37 Parkplätze verschwinden
Dresdens Nerostraße wird zur grünen Oase – doch 37 Parkplätze verschwinden
Dresden gestaltet die Nerostraße im Stadtteil Mitte um – für mehr Lebensqualität von Anwohnern und Besuchern
Die Nerostraße in Dresden-Mitte wird umgestaltet, um den Bereich attraktiver für Bewohner und Gäste zu machen. Die Neugestaltung umfasst neue Sitzgelegenheiten, Fahrradständer und zusätzliche Grünflächen – allerdings fallen dafür etwa 37 Parkplätze weg. Die Stadtverwaltung bezeichnet das Vorhaben als Ergebnis einer breiten Bürgerbeteiligung.
Die überarbeitete Straßenführung behält die bestehende Einbahnregelung bei, führt jedoch ein wechselndes Parken auf beiden Seiten ein. Eine Tempo-30-Zone soll den Verkehr beruhigen und die Sicherheit erhöhen. Zudem werden zwölf große Pflanzkübel aufgestellt, barrierefreie Gehwege angelegt und eine neue "Nero-Insel" geschaffen, die Sitzmöglichkeiten mit Fahrradstellplätzen kombiniert. Die Initiative "Freunde einer lebenswerten Nerostraße" wird sich um die Pflege von rund 36 Quadratmetern neuer Grünflächen kümmern, während die Orangerie Dresden die Erstbepflanzung übernimmt.
Bürgermeisterin Christiane Hinninger lobte das Projekt als gelungenes Gemeinschaftswerk. Kritik kam hingegen von Christian Hill (FWG/Pro Auto), der den Verlust von Parkplätzen als "ideologisch motiviert" bezeichnete. Die Stadt und lokale Initiativen schlagen Alternativen vor, etwa die Nutzung der Park-and-Ride-Anlagen am Nordkreuz, den Ausbau von Fahrradabstellplätzen, die Förderung von Carsharing sowie die Stärkung des ÖPNV und des Zu-Fuß-Gehens für Anwohner und Besucher. Diese Vorschläge wurden zwischen 2023 und 2025 im Dresdner Stadtplanungsausschuss diskutiert.
Die Umgestaltung soll die Nerostraße grüner, sicherer und fußgänger- sowie fahrradfreundlicher machen. Zwar gehen Parkplätze verloren, doch die Stadt wirbt für alternative Mobilitätslösungen. Nach öffentlicher Beteiligung und Planungsgesprächen soll das Projekt nun umgesetzt werden.
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