Wiesbaden setzt auf Mieterstrom: GWW gründet Tochterfirma für Solarausbau bis 2026

Carolina Schleich
Carolina Schleich
2 Min.
Eine Liniengrafik, die die monatliche Solarstromerzeugung in den Vereinigten Staaten zeigt, mit begleitendem Text, der zusätzliche Dateninformationen bereitstellt.Carolina Schleich

Wiesbaden setzt auf Mieterstrom: GWW gründet Tochterfirma für Solarausbau bis 2026

Wiesbadens Wohnungsbaugesellschaft GWW gründet Tochterfirma für Ausbau von Solarenergie und Mieterstrom

Die Wiesbadener Wohnbaugesellschaft GWW hat eine neue Tochtergesellschaft ins Leben gerufen, um den Ausbau von Solarenergie und Mieterstrom für ihre Mieter voranzutreiben. Mit der Initiative sollen Energiekosten gesenkt, Emissionen reduziert und die lokalen Nachbarschaften gestärkt werden. Bis 2026 plant das Unternehmen, rund 150 zusätzliche Solaranlagen auf seinen Immobilien zu installieren.

Die GWW Wiesbadener Wohnbaugesellschaft mbH hat hierfür die GWW Immo Service GmbH gegründet, die sich um Mieterstrommodelle, Energieeffizienzprojekte und die Infrastruktur für E-Mobilität kümmern wird. Die neue Gesellschaft übernimmt die Stromversorgung, setzt Effizienzmaßnahmen um und koordiniert Ladepunkte für Elektrofahrzeuge. Zudem ist sie für die technische Planung zuständig und stellt sicher, dass alle Abläufe den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

Aktuell betreibt die GWW etwa 50 Solaranlagen. Ziel ist es, bis 2026 weitere 150 hinzuzufügen, um Mieterstrommodelle in ihren Wohnquartieren zu ermöglichen. Statt den Solarstrom ins öffentliche Netz einzuspeisen, soll die Energie direkt von den Bewohnern genutzt werden. Spezielle Abrechnungssysteme und IT-Lösungen sorgen für einen reibungslosen und rechtssicheren Betrieb.

Thomas Keller, Geschäftsführer der GWW, betonte die wirtschaftlichen Vorteile lokal erzeugten Solarstroms: "Er bietet stabile Preise und langfristige Kosteneinsparungen für die Mieter." Dr. Patricia Becher, Wiesbadens Dezernentin für Soziales, verknüpfte das Projekt mit den übergeordneten Zielen bezahlbaren Wohnraums und Klimaschutzes. Sie unterstrich, dass stabile Energiepreise entscheidend seien, um Mieten im Rahmen zu halten und gleichzeitig die Umwelt zu entlasten.

Die neue Tochtergesellschaft wird der GWW helfen, die Nutzung von Solarenergie und Mieterstrom auszubauen und gleichzeitig das lokale Stromnetz zu entlasten. Mieter erhalten Zugang zu günstigerem und saubererem Strom, und das Vorhaben unterstützt Wiesbadens Bestrebungen für nachhaltiges Wohnen. Die ersten Anlagen sollen in den kommenden Monaten in Betrieb gehen.

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