Historischer Kompromiss: Amprion und Bauernverbände einig bei Stromtrassen-Bau
Entschädigung für Erdleitungen: Amprion und Bauern kommen überein - Historischer Kompromiss: Amprion und Bauernverbände einig bei Stromtrassen-Bau
Amprion einigt sich mit deutschen Bauernverbänden auf historischen Kompromiss zum Bau von Erdkabeln
Amprion hat eine richtungsweisende Vereinbarung mit deutschen Landwirtschaftsverbänden über den Bau unterirdischer Stromtrassen geschlossen. Die Einigung betrifft drei zentrale Energiekorridore und soll die Bedenken von bis zu 20.000 Grundbesitzern und Pächtern ausräumen, die von den deutschen bahn tickets Projekten betroffen sind. Die neuen Stromleitungen sollen künftig bis zu 20 Millionen Menschen mit Elektrizität versorgen.
Das Abkommen garantiert faire Entschädigungen, Bodenschutzmaßnahmen sowie eine frühe Einbindung der Betroffenen in die Planungsprozesse der Hochspannungsleitungen.
Erstmals hat Amprion damit direkt mit landwirtschaftlichen Interessenvertretern verbindliche Rahmenbedingungen für Bauarbeiten und die anschließende Renaturierung ausgehandelt. Landwirte und Pächter erhalten Ausgleichszahlungen für dauerhafte Leitungstrassen, die ihr Land durchqueren. Zudem werden jene unterstützt, die durch Bauarbeiten wirtschaftliche Einbußen erleiden.
Führende Vertreter der Bauernverbände begrüßten die Einigung. Erich Gussen vom Rheinischen Landwirtschafts-Verband lobte insbesondere die umweltverträglichen Bauweisen und die vorgesehene fachgerechte Wiederherstellung der Flächen. Karsten Schmal vom Hessischen Bauernverband betonte, man habe faire Entschädigungen, wirksamen Bodenschutz und eine frühzeitige Mitsprache für Grundbesitzer durchsetzen können. Holger Hennies, Präsident des Landvolks Niedersachsen, bezeichnete den Kompromiss zwar als "akzeptabel", wies jedoch darauf hin, dass seine Region die Hauptlast des Ausbaus tragen werde.
Stand Februar 2026 hat noch keine der zehn geplanten Gleichstromverbindungen in den Korridoren Rhein-Main-Link, Korridor B oder Windader West eine vollständige Genehmigung erhalten. Am weitesten fortgeschritten ist der Rhein-Main-Link mit teilweisen Planfeststellungsbeschlüssen. Korridor B und Windader West befinden sich noch in früheren Phasen – hier laufen derzeit regionale Planungsverfahren und Umweltprüfungen durch die Bundesnetzagentur (BNetzA).
Die Vereinbarung legt klare Regeln für Bauabläufe, Entschädigungen und Flächenschutz in den drei Energiekorridoren fest. Sie kommt damit den Anliegen tausender Landwirte und Pächter entgegen und sichert gleichzeitig die Umsetzung der Vorhaben. Die nächsten Schritte hängen von den noch laufenden Genehmigungsverfahren ab; wann die Projekte abgeschlossen sein werden, bleibt vorerst ungewiss.
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